Dürrebeihilfe 2018
Hessen beteiligt sich an dem Hilfsprogramm zur Milderung von wirtschaftlichen Schäden, die durch die Dürre 2018 entstanden sind. Anträge können vom 29.10.2018 bis zum 23.11.2018 beim Landkreis Waldeck-Frankenberg gestellt werden. Hilfeberechtigt sind nur Betriebe, die durch die Dürre in Existenznot geraten sind und die Verluste nicht aus eigener Kraft ausgleichen können. Kriterien, die im Rahmen des Antragsverfahrens abgeprüft werden, sind u. a.:
• Naturaler Ertragsrückgang gegenüber 3-jährigem Referenzzeitraum mind. 30%
• Eigene Finanzkraft des Unternehmens anhand der Kennziffer Cash Flow III
• Höhe eventueller zusätzlicher gewerblicher Einkünfte und Höhe der positiven Einkünfte insgesamt
• Verfügbares Privatvermögen, das angerechnet werden kann
• Kein auch ohne Dürre existenzgefährdeter Betrieb
• Eventuelle Beteiligung der öffentlichen Hand am Unternehmen kleiner als 25%
Die betroffenen landwirtschaftlichen und garten- baulichen Betriebe müssen mit der Antrag- stellung die Buchführungsabschlüsse der letzten 3-5 Jahre, den letzten aktuellen Einkommens- steuerbescheid sowie eine Vermögenserklärung mit entsprechenden Bankauskünften einreichen. Dies gilt auch für eventuelle Mitgesellschafter. Vor der Antragstellung empfehlen wir eine Vor- abberatung nach Terminabsprache mit Philipp Heimel vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH).
Ansprechpartner sind:
Nicole Schwarzer vom Fachdienst Landwirtschaft (Antragsverfahren und Bewilligung): 05631/954-826
Carola Daume vom Fachdienst Landwirtschaft (Antragsverfahren und Bewilligung): 05631/954-825
Philipp Heimel vom LLH (Betriebswirtschaftliche Beratung): 05631/954-894 oder 0171/8120820

Weitere Informationen finden Sie hier.

Freigabe der Nutzung des Aufwuchses von ÖVF-Brachflächen

Auf Grund der Trockenheit ist die Nutzung des Aufwuchses von Stilllegungsflächen, die als ÖVF beantragt wurden, seit dem 03.08.2018 freigegeben. Die Freigabe umfasst nicht die "Honigbrachen".
Auch eine Nutzung von ÖVF-Zwischenfruchtflächen wird auf Einzelantrag möglich sein, es muss eine betriebsindividuelle Wartezeit von 8 Wochen zwischen der Aussaat der letzten Kulturpflanzenmischung und der ersten Nutzung liegen. Welche Belege als Nachweise konkret anerkannt werden, ist noch nicht abschließend geklärt, allerdings empfiehlt es sich für Antragsteller, mittels aussagekräftiger Fotos die eine Identifizierung des Schlages mit Zeitangabe zulassen oder Aufzeichnungen in der betriebseigenen Ackerschlagkartei eine vollständige und nachvollziehbare Dokumentation zur Aussaat vorzunehmen.

Nutzung des Aufwuchses von ÖVF-Flächen

Auf Grund der Trockenheit kann die Nutzung des Aufwuchses von Stilllegungsflächen, die als ÖVF beantragt wurden, mittels eines formlosen Einzelantrages beantragt werden. Nähere Einzelheiten sind beim FD Landwirtschaft, Herr Kantner zu erfragen. Tel. 05631-954841

Futterbörse
Da aufgrund der anhaltenden Trockenheit bei viehhaltenden Betrieben Engpässe in der Grundfutterversorgung auftreten können, bitten wir sowohl aufnehmende als auch abgebende Betriebe um Meldung in der Geschäftsstelle des Maschinenrings.
Tel 06451-230981-0
oder Mail : info@mr-wa-fkb.de
 
Grünlandumbruch

Wir haben den Leitfaden zum Umbruch von Grünland neu eingestellt. Ihr besonderes Augenmerk sollten Sie dabei auf die Checkliste "Prüfung Grünlandumbruch in Naturschutz- gebieten" auf den Seiten 13–15 legen.

RegioApp für Waldeck-Frankenberg

Als neues Marketinginstrument bietet der Landkreis die Nutzung einer App an. Diese RegioApp ist für Smartphones und Tablet-PCs, die dem Nutzer eine schnelle und umfangreiche Suche nach regionalen Produkten und regionaler Gastronomie ermöglicht. mehr ...